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Montag, 1. August 2011

Sadi's Küchenglossar: Häuten

Wenn man in der Küche von Häuten spricht, meint man den Vorgang, bei dem man das Fleisch von Bindegewebe und das Geflügel von der Haut befreit. Auch Obst und Gemüse wird ab und an gehäutet, wenn die Schale beim Essen stört. Ein gutes Beispiel hierfür sind Tomaten. Diese häutet man, indem man sie am Blütenansatz kreuzweise einschneidet und mit heißem Wasser überbrüht. Danach läßt die Schale ganz leicht mit einem Messer abziehen.

Donnerstag, 30. Juni 2011

Sadis Küchenglossar: Glacieren

Beim Glacieren, auch glasieren oder überglänzen genannt, werden die Speisen mit Fleischglace, Sauce, Aspik oder eigenem Saft überzogen.

Auch wenn man Gebäck mit Zuckerguß oder Konfitüre und Gelee bestreicht, nennt man dies glacieren.

Durch die dünne Glasur erhalten die Speisen ein frischeres Aussehen und werden vor dem Austrocknen geschützt. Zudem wurde früher das Gebäck durch Glacieren konserviert.

Mittwoch, 29. Juni 2011

Kleine Warenkunde: Buttermilch

Wußtet Ihr, dass Buttermilch eigentlich nur ein Abfallprodukt ist, dass bei der Butterherstellung entsteht?

Bei der Herstellung von Butter bleibt ein Produkt zurück, das mit bestimmten Milchsäurebakterien versetzt wird, die Buttermilch. Unterschieden wird dabei zwischen "Buttermilch" und "Reiner Buttermilch". Während in der "Buttermilch" Zusätze von bis zu 10 Prozent Wasser oder 15 Prozent Magermilch oder Milchpulver enthalten sind, ist die "Reine Buttermilch" frei von Zusätzen. Sie wird bei der Herstellung von Süßrahmbutter oder mildgesäuerter Butter gewonnen.

Buttermilch ist ein sehr gesunder Durstlöscher, denn sie enthält viele wertvolle Mineralstoffe und Vitamine wie Kalium, Kalzium, Phosphor, Natrium, Magnesium, Eisen und Zink, Vitamin (B12), Lecithin und besonders viel Eiweiß.

Aber nicht nur das,  man kann sie auch sehr gut in der Küche verwenden, beispielsweise für Suppen, Aufläufe, Dessert und vielem mehr.

Meine bisherigen Rezepte mit Buttermilch:
Buttermilch-Mandarinen-Torte
Buttermilch-Mousse

Weitere Rezepte folgen!!

Sonntag, 26. Juni 2011

Nachgekocht: Buttermilch-Mousse

Hi alle zusammen,
heute habe ich mal ein leckeres Dessert für Euch. Und zwar eine Buttermilch-Mousse. Ich habe es vor kurzem in einem Kochbuch für Kinder gelesen und wollte es gleich ausprobieren. Leider kann ich nicht mehr genau sagen wie das Buch heißt, aber das Rezept konnte ich mir wenigstens merken. Dazu reichte ich eine Pfirsichsoße und Pfirsichspalten. Natürlich kann man dafür jedes andere beliebige Obst reichen, ich stelle mir es auch sehr gut mit Erdbeeren, Himbeeren oder derartigem vor. Leider bekam ich an diesem Tag nichts dergleichen, sodass ich auf eine Dose Pfirsiche ausweichen musste, was aber auch sehr lecker war.

Nun will ich Euch nicht mehr warten lassen, hier ist erst einmal das Foto!!



Für 4 Portionen benötigt Ihr:

4 Blatt weiße Gelatine
250 ml Buttermilch
80g Zucker
1/2 P. Dr. Oetker ger. Orangenschale
Saft von 1 Zitrone
250g Sahne

Zubereitung:

Die Buttermilch mit dem Zucker, der geriebenen Orangenschale und dem Zitronensaft unter rühren aufkochen lassen und leicht abkühlen lassen. Die Gelatine nach Packungsanleitung in kaltem Wasser einweichen und in der noch warmen Buttermilch-Mischung auflösen. Diese ganz abkühlen lassen. Sobald die Buttermilch-Masse zu gelieren beginnt, die Sahne steif schlagen und vorsichtig unterheben.

Ich habe nun die Masse auf vier Dessertringe aufgeteilt und zum fest werden in den Kühlschrank gegeben. Ihr könnt das Ganze aber auch in Dessertgläschen füllen oder in einer großen Schüssel fest werden lassen und zum Servieren Nocken ausstechen.

Ich servierte, wie schon gesagt, zur Buttermilch-Mousse eine Pfirsichsoße und -spalten. Dafür von einer Dose Pfirsichen 4 Hälften für die Garnitur in Spalten schneiden, die restlichen Pfirsiche mit samt dem Saft in der Dose mit dem Mixstab pürieren. 

Dessert nach Belieben mit Sahnetuffs, Schokostreusel oder ähnlichem verzieren.
Fertig ist ein lecker, leichtes Dessert.

Viel Spaß beim Nachmachen und guten Apetitt!
Bis bald,
Eure





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Sonntag, 19. Juni 2011

Sadis Küchenglossar: Faisandieren

Faisandieren bezeichnet den Vorgang des Abhängens von Wildgeflügel (Wildhühner, Wildtauben...) im Federkleid. Dabei wird das Geflügel kopfüber an die Zugluft gehängt um zu reifen. Der Prozess wird allerdings nur noch sehr selten oder gar nicht mehr angewendet.

Mmh lecker!! Käsespätzle und Tomatensalat

Hallo alle zusammen,
heute will ich doch zwischen meinen ganzen süßen Tortenrezepten mal wieder ein leckeres, deftiges Rezept posten. Wie der Posttitel schon verrät, gab es neulich bei uns super Käsespätzle und einen frischen Tomatensalat.

Zuerst wie immer das Foto!


Und nun das Rezept für 4 Personen:

Zutaten:

500g Mehl
6 Eier
2 TL Salz
250 ml Wasser
ca. 300g geriebener Käse
nach Belieben Röstzwiebeln

Zubereitung:

Einen Kochtopf mit reichlich gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit das Mehl mit den Eiern, Salz und Wasser zu einem zähflüssigen Teig verarbeiten und eine Auflaufform fetten.

Wenn das Wasser kocht, den Ofen auf 170 Grad vorheizen und nach und nach die Spätzle auf gewohnte Weise herstellen. Ich benutze dazu einen Spätzlehobel. Die Spätzle kurz aufkochen lassen und mit einer Schaumkelle aus dem Wasser holen. Schichtweise in die Auflaufform geben, dazwischen immer etwas geriebenen Käse geben. Als Abschluß eine weitere Schicht Käse obenauf geben und im vorgeheizten Ofen goldbraun überbacken lassen.

Die Käsespätzle beim Servieren nach Belieben mit Röstzwiebeln bestreuen und mit einem leckeren Tomatensalat servieren.

So, Ihr lieben,
das war es für heute. Ich wünsche Euch allen noch einen schönen Sonntagabend.
Bis bald,
Eure





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Sonntag, 5. Juni 2011

Sadis Küchenglossar: Eindicken

Das Eindicken ist ein Vorgang bei dem eine Flüssigkeit oder eine Speise bis zur gewünschten Konsistenz im offenen Kochgeschirr köchelt. Dadurch verdunstet das Wasser, die Speise wird sämiger und der Geschmack intensiver.

Von Eindicken spricht man auch, wenn man eine Soße oder Suppe binden möchte. Dies geschieht z. B. durch Zugabe von Soßenbinder oder eine in Wasser eingerührte Speisestärke in die kochende Flüssigkeit. Möchte man lieber auf natürliche Weise binden, kann man eine Mehlbutter verwenden. Weiteres hierzu findet Ihr in diesem Glossar unter Beurre Manie.

Freitag, 3. Juni 2011

Mein erstes 5-Gänge-Menu

Herzlich Willkommen bei "Und Euch schmeckts doch!!"

Vor einiger Zeit hatte ich die Ehre zum Geburtstag meiner Mutter ein 5-Gänge-Menu zu kochen. Mein erstes, wohl bemerkt. Dem entsprechend sah es in unserer Mini-Küche auch aus, aber das Essen war, wie mir immer wieder bestätigt wurde, sehr lecker.
Nun möchte ich Euch die einzelnen Gänge und die dazu gehörigen Fotos kurz vorstellen. Leider habe ich vom Dessert kein Foto, es war eine eisige Kreation, und ich wollte natürlich alles perfekt und schnell servieren, bevor es schmolz.

Ach ja, ein Motto gab es natürlich auch für das Menu. Da meine Mutter 60 wurde, also Anfang der 1950er Jahre geboren wurde, war das Motto:

Eine kleine Zeitreise in die 50er

Im folgenden seht Ihr zu erst die Menukarte!



Zum Vergrößern bitte hier klicken!

Dies waren die verschiedenen Gänge:

1. Gang: Amuse Bouche

Käseigelchen



2. Gang: warme Vorspeise

Lauchcremesuppe mit Knoblauchcroutons



3. Gang: kalte Vorspeise

Fliegenpilze auf wilder Wiese



4. Gang: Hauptspeise

Falscher Hase an Kartoffelbrei-Gemüsetürmchen und Teufelsoße



5. Gang: Dessert

Eisige Dessertkreation á la Fürst Pückler

Wie oben schon erwähnt, habe ich davon kein Foto. Ich beschreibe kurz. Das Dessert war eine Kreation mit Fürst Pückler Eis, frischen Erdbeeren, kleinen, feinen Baiserkekschen und Schokosoße. Mmh lecker!! ;)

So, Ihr lieben,
dass wäre es für heute. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende,
bis bald.
Eure

Donnerstag, 2. Juni 2011

Sadis Küchenglossar: Degraissieren

Der Begriff Degraissieren stammt von dem französischen Wort dégraisser, zu deutsch: entfetten. Degraissieren nennt man dann folglich einen Vorgang, bei dem man das Fett von Soßen, Brühen und Suppen entfernt.
Dies geschieht je nach Gericht auf unterschiedliche Weise z. B. mit Hilfe einer Schöpfkelle, eines saugfähigen Küchenpapiers oder mit einer speziellen Fett-Reduzier-Kanne. Bei einer Fett-Reduzier-Kanne ist der Ausguß sehr weit unten am Boden angebracht, so bleibt beim Ausgießen der Flüssigkeit das an der Oberfläche schwimmende Fett in der Kanne zurück. Die Soße wurde dadurch also degraissiert.

    Sonntag, 29. Mai 2011

    Nachgebacken: Rätseltorte - das Rezept

    Halli hallo, Ihr lieben, auf Sadi's leckerem Blog!!

    Heute möchte ich das schon längst fällige Rezept der Rätseltorte posten, die ich zum Geburtstag meiner Mutter gemacht habe. Das Rezept ist wieder einmal aus dem Buch "Kühlschranktorten" von Dr. Oetker.

    Folgend seht Ihr als erstes ein kleines Foto zur Erinnerung.


    Und nun zu den Zutaten:

    1 Lage von 1 hellen Wiener Boden

    für die Creme:

    1 P. Vanille-Pudding
    4 EL Zucker
    500 ml Milch
    4 Blatt weiße Gelatine
    600 g Schlagsahne
    2-3 P. Sahnesteif

    außerdem:

    200 g Löffelbiskuits
    250 ml Milch

    für die Deko:

    250 g Schlagsahne
    1 P. Sahnesteif
    1 EL gesiebter Puderzucker
    ca. 50 ml fertige Vanillesoße aus dem Kühlregal
    ca. 20 g gehackte Pistazien

    Und so wird es gemacht:

    Den fertigen Biskuitboden auf eine Tortenplatte geben und einen Tortenring darum stellen.

    Für die Creme die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Mit dem Puddingpulver, dem Zucker und der Milch nach Packungsanleitung einen Pudding herstellen, die eingeweichte Gelatine leicht ausdrücken und im noch heißen Pudding unter Rühren auflösen.
    Pudding unter gelegentlichen Rühren abkühlen lassen.
    Ist der Pudding kalt, die Sahne mit Sahnesteif steif schlagen und unter den  Pudding heben. Ein Drittel der Vanillecreme auf den Biskuitboden geben.

    Die Milch zum Tränken der Löffelbiskuits in einen tiefen Teller geben. Die Hälfte der Löffelbiskuits kurz in der Milch wenden und auf die Creme legen. Mit der Hälfte der restlichen Creme bestreichen. Ebenso mit den restlichen Löffelbiskuits und der Creme verfahren.
    Die fertige Torte sollte nun zum kühlen für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank.

    Anschließend den Tortenring vorsichtig mit einem Messer von der Torte lösen und entfernen. Sahne mit Sahnesteif und Puderzucker sehr steif schlagen, in einen Spritzbeutel mit Lochtülle geben und Tupfen auf die Torte spritzen. Tortenoberfläche mit der fertigen Vanillesoße und den Pistazien garnieren.

    Sadi's Extra-Tipps:

    • Ist diese Torte nur für Erwachsene bestimmt kann man zum Tränken noch 2 EL Rum zur Milch geben und die Vanillesoße bei der Garnitur durch Eierlikör ersetzen.
    • Den restlichen Biskuit für weitere Torten verwenden oder für eine spätere Verwendung einfrieren.
    So, Ihr lieben,
    dass war es für heute.
    Bis demnächst,
    Eure






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    Freitag, 27. Mai 2011

    Woher kommt eigentlich der Name "Arme Ritter"

    Wußtet Ihr, dass bereits im ältesten, noch erhaltenen Kochbuch der römischen Antike ein ähnliches Rezept enthalten war?


    In diesem besagten Kochbuch “De re coquinaria” (dt. „Über die Kochkunst“), steht dieses Rezept: „Zerbrich abgeriebene Siligenen (= Winterweizengebäcke), mache größere Häppchen, tauche sie in Milch, röste sie in Öl, übergieße sie mit Honig und serviere sie.“


    So, nun aber zu meiner Frage! 

    Die Bezeichnung “Armer Ritter” tauchte zum ersten Mal im 14. Jahrhundert im ersten deutsch sprachigen Kochbuch auf, dem “Buoch von guoter Spise”. Dort stand folgender Satz: „snit denne aht snitten arme ritter und backe die in smalze niht zu trüge” 


    Beantwortet jedoch noch immer nicht meine Frage!!


    Bei meinen Recherchen im Internet habe ich nun zwei Erklärungen gefunden, die ich beide für die damalige Zeit ziemlich wahrscheinlich halte.

    Demnach laufen beide Erklärungen darauf hinaus, dass es sich wohl die reichen Ritter und Adelsgeschlechter bei Spanferkeln und Fasanen an reichgedeckten Tafeln gut gehen ließen und dem niederen Volk, eben arme Ritter, Knappen..., oft nur altes, trockenes Graubrot übrig blieb. Um damit eine gehaltvolle Mahlzeit zu “zaubern”, wurde das Brot in eine Mischung aus Milch und Eiern getunkt und in Schmalz gebraten.


    Übrigens, einige weitere internationale Bezeichnungen für “Arme Ritter” sind:

    England: Poor Knights of Windsor
    USA: French Toast
    Frankreich: Pain Perdú
    Russland: Grenki
    Schweiz: Fotzelschnitten


    Das war nun ein bisschen Geschichte, mein Rezept der “Armen Ritter” findet Ihr hier:
    Arme Ritter - die leckere Art der Resteverwertung

    Nix für ungut,
    Eure

    Sonntag, 10. April 2011

    Sadi's Küchenglossar: Confieren

    Der Begriff confieren kommt vom französischen confire, was soviel bedeutet wie einlegen, einkochen. Confieren ist ein Vorgang bei dem Fleisch in Fett gekocht wird. Nach dem Kochen wird das Fleisch, auch Confit genannt, traditionell in Steinguttöpfen gelagert. Der Topf wird dabei abwechselnd mit Fleisch und Fett aufgefüllt. Damit das Fleisch nicht verdirbt, muss die oberste Schicht Fett sein. Durch diesen Vorgang wird das Fleisch haltbar gemacht.

    Arme Ritter - Die leckere Art der Resteverwertung

    Hallo alle zusammen,

    habt Ihr auch ab und zu mal ein paar Semmeln zu viel im Haus und wisst nicht was damit geschehen soll? Bei uns gibt es dann meistens "Arme Ritter". Sehr lecker! Darum muss ich auch zugeben, dass ich manchmal gern die eine oder andere Semmel mehr kauf, damit ich "Arme Ritter" machen kann.
    Vielleicht kennt Ihr das Rezept ja schon, aber ich möchte es heute trotzdem gerne hier posten! Aber zuerst einmal ein kleines Foto.


    Und das braucht Ihr für vier Personen:

    6 - 8 altbackene Semmeln
    500 ml Milch 
    1 P. Vanillezucker
    2 EL Zucker
    2 Eier
    Margarine oder Butter zum Braten
    Zimt und Zucker zum Bestreuen

    Zubereitung:

    Die Semmeln in Scheiben schneiden, die Milch mit dem Vanillezucker, den 2 EL Zucker und den Eiern verquirlen. Die Semmelscheiben kurz in die Eiermilch tauchen und in einer heißen Pfanne mit dem Fett heraus braten.
    Vor dem Servieren die "Armen Ritter" mit Zimt und Zucker bestreuen.
    Dazu passt sehr gut Kirschkompott. Leider hatte ich dies nicht im Haus als ich dieses Foto gemacht habe.

    Probiert es doch einmal aus!!

    Eure 


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    Montag, 4. April 2011

    Neue Funktion auf Sadi's Blog!!

    Hallo liebe Leser,

    auf Sadi's Blog gibt es ab sofort eine neue Funktion.
    Überall wo Ihr dieses Zeichen seht (hauptsächlich bei den Rezepten)


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    • Deutsche Version
    • English Version  
    könnt Ihr die Artikel downloaden oder drucken.

    Die Links bringen Euch zu meinem Google Docs Konto, dort habe ich alle Rezepte noch einmal veröffentlicht.

    Geht einfach in der Menüleiste auf FILE und dann auf DOWNLOAD AS oder PRINT.

    So könnt Ihr meine Rezepte einfach auf Euren Computer laden und ausdrucken. So, ich wünsche Euch eine gute Nacht und eine schöne Woche,
    bis demnächst!!

    Eure

    Freitag, 1. April 2011

    Starköche im Blick: Alfons Schuhbeck

    Quelle: Wikimedia Commons

    Der deutsche Sternekoch Alfons Schuhbeck wurde als Alfons Karg am 02. Mai 1949 im bayrischen Traunstein geboren. Schuhbeck ist Verfasser mehrerer Kochbücher sowie Gastwirt und Unternehmer.


    Durch seine zahlreichen Auftritte im deutschen Fernsehen ist er einem breiten Publikum bekannt.

    Im oberbayrischen Chiemgau aufgewachsen, machte Alfons Schuhbeck zunächst eine Lehre zum Fernmeldetechniker und tingelte mit seiner Rockband "Die Scalas" durch Bayern. So kam er eines Tages in den Ferienort Waging am See und lernte dort den Gastwirt Sebastian Schuhbeck kennen. Der konnte ihn schließlich davon überzeugen, eine Ausbildung zum Koch zu machen und beschäftigte Alfons in seinem Lokal. Schuhbeck senior adoptierte Alfons und setzte ihn als Erben ein.

    Alfons Schuhbeck besuchte nun die Hotelfachschule in Bad Reichenhall, arbeitete anschließend in Salzburg, Genf, Paris, London und München (Feinkost Käfer, Restaurant Aubergine von Eckart Witzigmann...) bevor er 1980 das Kurhausstüberl von Sebastian Schuhbeck in Waging übernahm.

    Das Kurhausstüberl mauserte sich unter Schuhbecks Leitung bald von der Dorfgaststätte zum Spitzenrestaurant und zog schnell Prominenz an. In dieser Zeit bekam er auch den Ruf des "Prominentenkochs", bei dem sowohl Fernsehstars und Führungskräfte sowie auch Politiker zahlreich ein- und ausgingen.

    Alfons Schuhbeck betreibt seit 1990 einen Partyserice, mit dem er viele große Veranstaltungen wie zum Beispiel das Bundeskanzler-Fest, den Ball des Sports oder die Echo-Verleihung ausrichtete.

    Ende der 90er Jahre gründete Schuhbeck das Unternehmen "Schuhbecks am Platzl GmbH" zu dem derzeit das Restaurant Schuhbeck's, ein Weinbistro, ein Gewürzladen, ein Schokoladenladen, eine Eisdiele, eine Kochschule und der oben besagte Partyservice gehören. Bis auf den Partyservice, der sich in München-Riem befindet, sind alle Geschäfte und Restaurants in der Münchner Innenstadt am Platzl angesiedelt. Zudem wurde 2001 das Unternehmen Schuhbeck's Check Inn GmbH gegründet mit zwei Restaurants am
    Flugplatz Egelsbach und auf dem Landgut Bachgrund beides im Raum Frankfurt/Main.

    Gemeinsam mit Clemens Zipse präsentiert Alfons Schuhbeck seit 2008 zum fünften Mal ein Vier-Gänge-Menü im "Schuhbecks Teatro".

    Schuhbeck bekocht außerdem die Fußballmanschaft des FC Bayern München bei Auswärtsspielen in der Champions- und Europa League.

    Schuhbeck's Auszeichnungen
    • seit 1983 ein Stern im Guide Michelin
    • 17 Punkte mit 3 Hauben im GaultMillau
    • Koch des Jahres 1989
    • Five Star Diamond Award (2005)
    • 4 Kochlöffel vom Aral Schlemmer Atlas
    • 5 Flaschen plus Stern im Metternich Weinführer
    • 2,5 Feinschmecker Punkte
    • Kochschule des Jahres 2008 von GaultMillau
    • und einige mehr
    Schuhbeck im TV

    Alfons Schuhbeck ist vor allem durch seine zahlreichen Fernsehauftritte bekannt. Er ist regelmäßig mit einer Sendung (aktuell mit "Schuhbecks - Meine Küchengeheimnisse") im Bayrischen Rundfunk zu sehen, des weiteren moderiert Schuhbeck moderiert mit anderen Starköchen im Wechsel die "Küchenschlacht" und ist Stammgast in der ZDF Kochsendung "Lanz kocht" und vielen anderen Talk- und Fernsehshows.

    Schuhbeck wohnt an sechs Tagen in der Woche in München, den Sonntag verbringt er zuhause bei seiner Frau und seinen Kindern am Starnberger See.

    Veröffentlichungen:
    • Das neue bayrische Kochbuch
    • Bayern mit Leib und Seele, zusammen mit Hannes Burger und Peter Lempert
    • Kochen mit Phantasie in Altbayern und Franken, zusammen mit Armin Rossmeier
    • Genießen erlaubt, zusammen mit Lisa Fitz
    • Alfons Schuhbecks kulinarische Städtereise, zusammen mit Kathrin Gritschneder
    • aktuell: Meine Küchengeheimnisse (ISBN-13: 978-3898832779)

    Dies ist nur ein kleiner Einblick in Schuhbecks Veröffentlichungen, eine vollständige Liste der Literatur von und über Alfons Schuhbeck findet Ihr im Katalog derr Deutschen Nationalbibliothek!

    weiterführende Links:

    Freitag, 25. März 2011

    Sadi's Küchenglossar: Begießen

    Wenn man Fleisch während des Brat- oder Grillvorgangs mehrmals mit zerlassenem Fett oder einer anderen Flüssigkeit wie Brühe oder z. B. auch Bier übergießt nennt sich das Begießen. Dadurch wird das Austrocknen verhindert und das Fleisch bekommt eine schöne Kruste.

    Donnerstag, 24. März 2011

    Nachgebacken: Pumpernickeltorte mit Kirschen - Das Rezept

    Hallo auf dem leckersten Blog der Welt,

    nun saß ich nach meinem Post über die Nominierung noch eine Weile über meinem Kühlschranktortenbuch von meinem guten Freund Dr. Ö. und dachte ernsthaft über das Rezept der obengenannten Torte nach.
    Es war nicht wirklich schlecht, aber verbesserungsfähig. Der Pumpernickel-Bröselboden war allen etwas zu herb und die Creme war sehr instabil. Meiner Meinung nach täten der Creme drei bis vier Blatt Gelatine sehr gut. Dennoch möchte ich Euch das Rezept nicht vorenthalten! Vielleicht habt Ihr ja eine andere Meinung davon.


    Zur Erinnerung noch einmal ein kleines Foto der Torte.



    Und nun zu den Zutaten:

    150 g Pumpernickel
    50 g abgezogene, gemahlene Mandeln
    100 g Zartbitterschokolade

    1 Glas Sauerkirschen, Abtropfgewicht 370 g
    500 g Speisequark
    1 1/2 P. Soßenpulver Vanille ohne Kochen
    50 g Zucker
    250 g Schlagsahne

    75 - 100 ml Kirschsaft aus dem Glas
    1/2 P.Soßenpulver Vanille ohne Kochen

    Die Zubereitung:

    Den Pumpernickel für den Boden fein zerbröseln und mit den gemahlenen Mandeln mischen. Schokolade in Stücke brechen, im heißen Wasserbad schmelzen und zu der Pumpernickelmasse geben. Gut verrühren.

    Auf eine Tortenplatte einen Springformrand stellen. Die Pumpernickel-Schokomasse darin gleichmäßig verteilen und gut andrücken. Boden kalt stellen, bis er fest ist.

    Für die Füllung die Sauerkirschen in einem Sieb gut abtropfen lassen, den Saft dabei auffangen. Ein paar Kirschen für die Deko beiseite legen, die restlichen auf dem Bröselboden verteilen.

    Für die Creme den Quark mit Soßenpulver und Zucker glatt rühren, Sahne sehr steif schlagen und unter den Quark heben.
    Creme auf den Kirschen verteilen und glatt streichen. Mit einem Teelöffel kleine Vertiefungen in die Creme drücken.
    Torte ca. 3 Stunden kalt stellen.

    Zum Dekorieren den Springformrand lösen und entfernen, Kirschsaft mit Soßenpulver verrühren und die beiseitegelegten Kirschen untermischen. Masse mit Hilfe eines kleinen Löffels in die Vertiefungen legen.
    Nach Belieben mit Schokoraspel bestreuen.

    Viel Spaß beim nach backen und naschen!! ;P
    Eure






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    Mittwoch, 23. März 2011

    !!Wichtig!! Nominierung für den Superblog 2011 in der Kategorie Kochen!!

    Hallo Ihr Lieben,

    ja Ihr habt richtig gelesen! "Und Euch schmeckts doch!!" wurde für die Wahl zum Superblog 2011 in der Kategorie Kochen nominiert.

    Bei der Superblogswahl treten Blogs in zehn verschiedenen Kategorien an. Die drei bestplatzierten werden 
    mit Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet.

    Vom 01. - 07. April 2011 ist die Abstimmungsphase in der Ihr fleißig für mich voten könnt! Ich hoffe auf tatkräftige Unterstützung von Euch und freuen mich auf eine tolle Platzierung!

    Bitte, bittte votet ab dem 01. April 2011 für mich unter
    http://www.hitmeister.de/superblogs/2011/kochen/!!

    Vielen Dank für Eure Unterstützung!
    Eure

    Donnerstag, 10. März 2011

    Sadi's Bayernburger

    Herzlich Willkommen auf meinem leckeren Blog!

    Vor fast einem Jahr habe ich das Rezept für Sadi's Bayernburger gepostet. Leider hatte ich damals kein Foto davon. Heute bin ich beim Stöbern auf meinem Netbook über das Foto gestolpert und möchte es doch gleich einmal hier präsentieren.

    Und nun das Foto!!


    So, Ihr Lieben, nun habt Ihr Euch hoffentlich wieder ein Hüngerchen geholt.
    Fortsetzung folgt!!
    Bis bald,
    Eure

    Dienstag, 8. März 2011

    Sadi's Küchenglossar: Abbrennen

    Abbrennen ist ein Vorgang bei der Herstellung von Brandteig. Dabei wird die Teigmasse in einem Topf bei mittlerer Hitzezufuhr solange mit einem Holzlöffel bearbeitet bis sich der Teig vom Löffel und dem Topfboden löst.
    Bei diesem Vorgang wird die Flüssigkeitsmenge im Teig reduziert und die Masse wird homogen. Typische Brandteigprodukte sind beispielsweise Windbeutel, Eclairs und Spritzkuchen, auch Strauben genannt.

    Sadi's Schokomoussetorte

    So, hier bin ich wieder.
    Nun kommt endlich das Rezept der Schokomoussetorte, die beim Geburtstag meiner Mum wieder mal super ankam.

    Zur Erinnerung noch einmal das Foto!


    Die Basis für diese leckere Torte war natürlich wieder mein Biskuit
    (Rezept: Kleine Warenkunde: der Biskuit ) in der Schokovariante mit Kakao. Am besten schon am Tag vorher zubereiten und auskühlen lassen.

    Für die Füllung benutzte ich vier Packungen Schokomousse, dass ich nach Packungsanleitung herstellte. Zur zusätzlichen Stabilisierung nahm ich noch sechs Blatt weiße Gelatine, verarbeitete die wie gewohnt und gab sie zur Schokomousse.

    Nun nur noch den Biskuit dreimal waagerecht teilen, mit der Schokomousse füllen und bestreichen. Torte gut zwei Stunden kalt stellen. Die Deko ist jedem nach Anlass, Lust und Laune selbst überlassen. Ich machte aus je 200g Vollmilchkuvertüre und Vollmilchkuchenglasur diese Herzen. Doch dies ist wieder eine andere Geschichte, die ich in einem der nächsten Posts schreiben werde.

    Ich wünsche Euch eine gute Nacht.
    Bis demnächst,
    Eure 


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    Lang, lang ist es her!

    Hallöchen Ihr Lieben,

    aus Zeitgründen konnte ich leider in den letzten Wochen nichts schreiben. Nun ist es wieder ein bisschen ruhiger und ich widme mich wieder voller Tatendrang meinem Blog.

    By the way. Genau gestern vor einem Jahr hatte ich meinen Besucherzähler auf dem Blog eigebaut!! Ca. 7300 Besucher hatte ich seitdem.
    Vielen, vielen Dank an meine Leser, die es hin und wieder auf meine Seiten verschlägt.

    Also, gleich folgt noch ein weiterer Post.
    Eure

    Sonntag, 13. Februar 2011

    Schokomoussetorte, Rätseltorte und Co.

    Hallo Ihr Lieben auf Sadi's leckerem Blog!!

    Anlässlich eines größeren Geburtstages in der Familie habe ich mal wieder einen Backmarathon hinter mir. Besser gesagt ich stecke noch mitten drin, denn in der nächsten Zeit ist auch noch mal eine kleine Feier mit Freunden.


    Nun möchte ich kurz Zwischenbilanz ziehen und meine drei Törtchen hier posten. Aus Zeitmangel kommen im Moment nur die Fotos, mit den Rezepten warte ich bis es wieder mal ruhiger ist.


    Das ist die zuerst erwähnte Schokomoussetorte, eine Eigenkreation!!
    Leider habe ich hier kein Foto vom Anschnitt der Torte, die war sehr schnell weg.

     


    Darf ich Euch die Rätseltorte präsentieren. Das Rezept habe ich aus meinem Buch
    "Kühlschranktorten" von Dr. Ö...




    Das ist die dritte im Bunde, eine Pumpernickel-Kirsch-Torte in Mini.
    Ebenfalls aus dem Kühlschranktorten-Buch!!

    So, Ihr Lieben, Sadi's Tortenshow ist für heute vorbei, wie gesagt, nächste Wochen kommen noch mehr, dann auch die Rezepte der heute vorgestellten.

    Ich wünsche Euch einen guten Wochenstart,
    bis dahin!
    Eure


    Samstag, 5. Februar 2011

    Sadi's Küchenglossar: Zerlassen

    Ein anderes Wort für zerlassen ist schmelzen. Schmelzen kann man z. B. Butter, Schokolade, Kuvertüre, Schmalz und einige andere Zutaten.
    Beim Zerlassen wird die Zutat langsam bei geringer Hitze geschmolzen. Ist die Hitze zu hoch, kann beispielsweise das Fett verbrennen und einen unangenehmen Geschmack annehmen.

    Schokolade und Kuvertüre schmelzt man im Wasserbad. Dabei sollte man darauf achten, dass das Wasser nicht mehr kocht, sodass keine Tropfen in die zu schmelzende Schokolade gelangen können. Die Schokolade wird klumpig. Das selbe kann passieren wenn die Schoki zu heiß geschmolzen wird. Das Wasser soll zum Schmelzen idealerweise Handtemperatur haben.

    Sonntag, 30. Januar 2011

    Starköche im Blick: Léa Linster


    Lea Linster 2007
    Quelle: Wikimedia Commons





    Die luxemburgische Köchin Léa Linster, geboren am 27. April 1955, erlangte durch zahlreiche Fernsehauftritte einen hohen Bekanntheitsgrad.









    Linster brachte sich das Kochen selbst bei. Sie studierte ursprünglich Jura, übernahm jedoch nach dem Tod des Vaters 1982 das familieneigene Gasthaus in Frisange, ca. 15 km südlich der Stadt Luxemburg. Linster eröffnete das Restaurant neu unter dem Namen "Léa Linster" und wurde 1987 erstmals mit einem Stern vom Guide Michelin geehrt. 1991 und 1999 eröffnete Linster zwei weitere Restaurants. 1991 "Das Kaschthaus" in Hellange, 1999 das Bahnhofsrestaurant "Au Quai de la Gare" in Luxemburg. Im Juli 2009 folgte das Restaurant "Pavillon Madeleine by Lea Linster" in Kayl, Luxemburg.

    Léa Linster schreibt seit 2001 regelmäßig eine Kolumne in der Frauenzeitschrift Brigitte und hatte mit "Léas KochLUST" von 2004 bis 2008 eine eigene Fernsehsendung. Des weiteren spielte sie 2006 und 2007 in zwei Folgen des Saarbrücker Tatorts eine kleine Rolle und ist Autorin einiger Kochbücher.

    Aktuell ist Linster des Öfteren in der Freitagabendsendung "Lanz kocht" zu sehen und
    moderiert ab und an die Nachmittags-Kochshow des ZDFs "Die Küchenschlacht". Im luxemburgischen Fernsehsender RTL Telé Letzebuerg läuft ihre Sendung "Kachtipp mam Léa Linster".

    Léa Linster hat einen Sohn.

    Auszeichnungen:
    • 1983: Grand Prix Mandarine Napoléon
    • seit 1987: ein Michelin-Stern für ihr Restaurant „Léa Linster“
    • 1987: Maître cuisinier als erste Frau in Luxemburg
    • 1989: gewann Linster den Bocuse d'Or, den wichtigsten Kochwettbewerb für Profiköche als erste und bisher einzigste Frau der Welt
    • 2009: 18 von 20 Punkten im Gault Millau, „Chef des Jahres 2009"
    Veröffentlichungen:
    • Einfach und genial. Die Rezepte der Spitzenköchin Léa Linster
    • Best of Lea Linster, von Léa Linster, Paul Bocuse, Susie Knoll, Guy Hoffmann, Léa Linster
    • Rundum genial! Neue Rezepte der Spitzenköchin Léa Linster
    • Kochbuch Léa Linster - Cuisinière, Vorwort von Léa Linster und Paul Bocuse
    • Kochen mit Liebe: neue Rezepte der Spitzenköchin Léa Linster
    • Einfach fantastisch. Neue Ideen, Tipps & Tricks der Spitzenköchin

    Weiterführende Links:
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