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Sonntag, 14. März 2010

Kleine Warenkunde: Vanille

Vanille, die "Königin der Gewürze" wird aus den fermentierten Kapseln der Vanillapflanze gewonnen. Die schwarzbraunen Vanillestangen sind das zweitteuerste Gewürz nach Safran.
Es gibt ca. 110 Arten von Vanillapflanzen, aber nur 15 Pflanzen liefern die aromatische Kapseln, die Vanilleschoten. Ursprünglich stammt die Gewürzvanille aus Mexiko und Mittelamerika, das Hauptanbaugebiet liegt heute aber überwiegend auf Madagaskar, Réunion und anderen pazifischen Inseln.

Verwendung von Vanille in der Küche:

Benutzt wird in der Küche überwiegend das Mark der Vanilleschote. Das erhält man, indem man die Schote der Länge nach aufschneidet und das Mark herauskratzt. Der Hauptaromaträger ist allerdings die Schote selbst. Die in der Schote enthaltenen Aromen können durch Aufkochen in Milch, Sahne oder anderen Flüssigkeiten gewonnen werden und so zur Zubereitung von beispielsweise Vanillesoße,  Vanillepudding, Bayrische Creme oder einer Creme Brûlée genutzt werden.
Auch Zucker kann man einer Schote aromatisieren. Dafür muß man nur den Zucker mit einer Vanilleschote ein paar Wochen luftdicht in einem Glas aufbewahren und von Zeit zu Zeit, zum Verteilen des Aromas, schütteln.

Übrigens, französische Spitzenköche kombinieren die Gewürzvanille sogar mit weißem Fleisch oder Fisch, wobei das Gericht eine delikate Note bekommt.

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